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Gabriele Bitterich  
 
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Zahnärztliche Hypnose

Beim Zahnarzt in Hypnose ? Erfahrungsbericht eines Hypnosetherapeuten


Immer wenn ich denke, dass mich die Wirkung der Hypnose nicht mehr beeindrucken kann, werde ich vom Gegenteil überzeugt. Heute war wieder so ein Tag. Ich hatte einen Termin bei meinem Zahnarzt und sollte ein Implantat bekommen. Seitdem der Termin feststand war mir klar, dass ich diese Behandlung ausschließlich unter Selbsthypnose und ohne jede medikamentöse Anästhesie durchführen möchte. Ich wusste jedoch noch nicht so genau wie ich das anstellen wollte. So kramte ich in meinen Unterlagen und fand die CD von Dr. Albrecht Schmierer ?Beim Zahnarzt in Hypnose?. Keine Ahnung wie oft ich sie mir im Vorfeld angehört habe, vielleicht 12 Male, um den Text zu verinnerlichen. Dann fühlte ich mich bereit für den großen Tag.

Meinem Zahnarzt teilte ich mein Vorhaben mit und er versuchte so entspannt er nur konnte darauf zu reagieren. Allerdings war ihm die Nervosität deutlich anzumerken. Er hatte meine Hypnosefähigkeiten an anderer Stelle schon kennen gelernt, schien sich jedoch nicht so sicher, inwieweit die Anästhesie und Blutstillung funktionieren würde. So erklärte er mir auf der einen Seite, dass er sich sehr auf die Behandlung freue, wolle sich aber noch die medikamentöse Intervention vorbehalten, da ich keinen Helden spielen müsse usw.
Zugegeben, auch ich war nervös, denn es war die erste Zahnbehandlung unter Selbsthypnose und so steckte ich die Kopfhörer meines MP3-Players in die Ohren, drückte auf Play und los ging die Hypnose.

Mein Körper beruhigte sich, die Umweltreize wurden mit angenehmen Eindrücken und Erinnerungen in Verbindung gebracht und so begann die Zahnmassage. Nach ca. einer Stunde, die wie im Fluge verging und ich Skifahren war, meinem Nachbarn beim Abflechsen der Metallgitter zusah, meine Füße wärmte und am Strand quiekende Kinder sah, teilte mir mein Zahnarchitekt mit, dass die Reparatur meiner Zähne nun fast abgeschlossen sei. Ich solle nun bitte die Blutung stillen, was ich auch brav tat.

Nach der Behandlung war nicht nur er begeistert von der Effektivität der Schmerzfreiheit (er meinte nach 10 Minuten des Schwitzens hätte er der Hypnose endlich vertrauen und sich auf seine Arbeit konzentrieren können), sondern auch von der Stillung des Speichelflusses und der Blutung. Die Ergebnisse seinen besser als bei der normalen medikamentösen Behandlung gewesen, auch wenn er blutstillende Mittel gab. Seine Helferinnen fragten mich noch einmal aus, weil ich heute so etwas wie ein Exot war und schienen ebenfalls beeindruckt.

Was mich betrifft so war ich begeistert davon, wie leicht es war und ich habe mich nach einer Zahnbehandlung noch nie so gut gefühlt wie heute. Vielleicht waren auch die ein oder anderen Glückshormone im Spiel, denn auf der Heimfahrt war ich noch etwas in Trance und hätte fast einen alten Mann vom Fahrrad geholt. Also das nächste Mal doch noch eine halbe Stunde spazieren gehen wie es auf der CD empfohlen wird.

Das Fazit des heutigen Tages: Jeder Hypnose-Interessierte sollte sich ein solches Erlebnis einmal gönnen, dann bekommen Zahnarztbesuche eine ganz neue Qualität!

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